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Jeder weiß, der Winter macht uns anfällig für Erkältungen – sei es aufgrund trockener Heizungsluft, der Kälte, dem Wind und der Nässe im Außen, oder durch den Mangel an Sonnenlicht, welches uns weit mehr schenkt als nur wertvolles Vitamin D.
In der TCM entstehen „Erkältungen“ meist aus einem Zusammenspiel dieser äußeren klimatischen Faktoren (v. a. Kälte/Wind) und unserer persönlichen inneren Konstitution. Im Winter geht laut TCM unsere Energie verstärkt nach innen, wodurch die Oberfläche (Haut/Nase/Rachen) anfälliger und angreifbarere wird, wenn unsere Abwehr nicht stark genug ist. Besonders anfällig werden wir, wenn unsere „Mitte“ (Verdauungskraft) geschwächt und die Nierenenergie, die für die Wärmebildung im Körper wichtig ist, stark beansprucht wird. Eine Ernährung mit Milchprodukten, Zucker, kalten Speisen/zu wenige warmen gekochte Mahlzeiten, Südfrüchten, Rohkost und Weizenprodukten ist in dem Zusammenhang leider besonders ungünstig. Bei konstitutionell schwacher „Mitte“ verstärken diese Lebensmittel deutlich die Schleimbildung.
Während einer Erkältung sowie zu deren Vorbeugung, lohnt es sich deshalb obige Lebensmittel zu meiden und während dem Infekt zusätzlich einen Bogen um fettige, frittierte und schwere Speisen zu machen. Wenn du krank bist, sollte dein Verdauungssystem so wenig Arbeit wie möglich haben, damit dein sogenanntes Wei-Qi (Abwehr-Qi) sich voll auf die Heilung konzentrieren kann.
Die ideale TCM-Ernährung bei Erkältung ist deshalb „leicht, warm und flüssig“, weshalb folgende Speisen empfohlen werden:
Nach dieser kleinen Einführung folgen nun die 7 Hausrezepte aus der TCM bei Erkältungen, die du wunderbar aus wenigen Zutaten selbst zubereiten und damit deine Symptome lindern kannst. Jedes der Rezepte ist dabei einem unterschiedlichem Erkältungstyp zugeordnet, d.h. die TCM unterscheidet ja nach vorherrschender Symptomatik in verschiedene Arten von Erkältung bzw. Erkältungsstadien. Interessanterweise kommen in den Rezepten teilweise auch Bitterstoffe zum Einsatz, weil Bitteres hilft den Schleim aufzubrechen und die Verdauungs-/Transformationskraft zu stärken.
Wichtiger Hinweis: TCM-Hausrezepte sind für leichte, frühe Infekte gedacht. Solltest du unter Atemnot, Brustschmerz, Verwirrtheit, hohem Fieber über mehr als 3 Tage, starkem Krankheitsgefühl oder gar Blut im Auswurf leiden, such‘ bitte einen Therapeuten/Arzt auf!
Typische Symptome:
Zutaten:
Zubereitung:
Einnahme:
Nicht passend, wenn du deutliches Fieber, starken Durst, gelben Schleim oder einen sehr roten Hals hast (= eher Wind-Hitze).
Wenn mehr Kältegefühl und steifer Nacken besteht („Kälte sitzt fest“). Zutaten:
Hinweis: Zimt ist „wärmend“ – bei Hitzezeichen eher vermeiden.
Nicht passend, wenn du vor allem stark fröstelst und wässrigen Schnupfen hast (=Wind-Kälte).
Zutaten (für 1-2 Portionen):
Hinweis: Rettich kann bei sehr schwachem Magen oder starkem Durchfall ungünstig sein.
Hinweis: Wenn du deutlich gelben Schleim + hohes Fieber hast, ist die Birne oft ok, aber dann eher als Begleitung (Hauptfokus: Wind-Hitze-Ansatz).
Typische Symptome
Zutaten (für 1 große Tasse / ca. 400 ml):
Nicht geeignet, wenn starker trockener Hals, Hitzegefühl oder Fieber dominieren (dann eher Rezepte zu 2 oder 3).
Für alle, die gerade krank sind, eine gute und schnelle Genesung!!!!
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